Planetware

colormusic

colormusic Referenzen

Prof. August Everding +
Staatsintendant und Präsident der Bayrischen Theaterakademie (in Deutsche Welle TV vom 03.03.97):

"Sie fragen mich nach dem Gewinn, den das bringt. Ich muß sagen: Aus abstrakten, schwarzen Notenköpfen werden farbige Bilder, die man in Klänge umsetzen kann und das ist ein sinnlicher Vorgang und das ist wunderbar. Nicht mehr so abstrakt. Ich habe gerade den Tristan inszeniert und im Tristan kommt ein aufregender Satz vor, nämlich "Hör ich das Licht".

Man kann Licht nicht hören. Aber er hört das Licht und so kann man fast umdrehen und sagen: "Seh ich den Klang". Nach diesem Notationsbild sieht man den Klang indem man sich in die Farbe versetzt und weiß, aha das ist notiert auf dies, das ist der Klang. Das finde ich für die Musik etwas sehr Schönes. Es ist ein Notationsgemälde und aus diesem Gemälde ziehe ich mir die Kraft der Musik heraus. Das finde ich ganz schön."


Thomas Kreutz
Klavierlehrer; Polling/BRD:

"Nach 3 Wochen des Einarbeitens und Unterrichtens von 2 Mädchen (5 und 6 Jahre) im Gruppenunterricht auf der Grundlage Ihrer Farbnoten kann ich folgendes feststellen:

Die Farbnoten wirken ganz allgemein äußerst ansprechend, besonders auch auf Kinder. So setzen sich beispielsweise, wie mir von den Eltern mitgeteilt wurde, Geschwister der beiden jungen Schülerinnen von alleine ans Klavier, um mit diesen Noten zu spielen.

Dadurch, daß die Farbnoten verglichen mit der üblichen Notenschrift ein sehr viel geringeres Maß an Abstraktion aufweisen, können selbst meine beiden Vorschulkinder Musikstücke erlernen, die sie unmöglich in konventioneller Schrift lesen könnten (und meiner Ansicht nach aus pädagogischen Gründen auch noch nicht dazu angehalten werden sollten); wir haben bereits die beiden ersten Stücke, das "Regenbogenlied" und das "Sonnentor" in verschiedenen Lagen erarbeitet und sind jetzt beim "Uhrenlied", das durch die schnellen Handwechsel bereits sehr komplex für kleine Kinder ist.

Mir scheint, daß die Sinnlichkeit des Notenbildes darüber hinaus auch das Auswendigspielen wesentlich erleichtert; beide Kinder konnten in der 2. Stunde noch das "Regenbogenlied" auswendig spielen, obwohl sie noch keine eigene Klavierschule zu Hause hatten!

Schließlich wird durch die konsequente Verbindung eines Tones mit einer Farbe ein ähnlicher Effekt erzielt, wie beim Solfege, der französichen Methode des Notensingens auf den Tonnamen Do, Re, Mi usw., die an einigen Musikhochschulen in der Gehörbildung verwendet wird; durch eine Tonnamen (Farb-) wiederholung wird automatisch der letzte gleiche Ton erinnert und kann sofort gesungen (gespielt) werden. Möglicherweise ist die Farberinnerung sogar noch ausgeprägter als die von Tonnamen.

Bleibt mir nur, Ihnen meine herzliche Gratulation zur Entwicklung dieser Methode auszusprechen, verbunden mit dem Wunsch, daß sie rasch einer breiten Öffentlichkeit bekannt werde, und sich vor allem im Anfängerunterricht durchsetzen möge!"


Alex M. Andrew
Chillaton/England (in KYBERNETES - The International Journal of Systems and Cybernetics", Vol. 23, issue no. 8, pages 68 - 70, app. in 1994):

"The book is an intriguing exploration of the possibilities for combining aspects of the two sensory modalities. It is nicely produced, and has the feature, essential for its purposes, of accurate reproduction of colour shades. This last observation provides another special developments in the introduction of colour to electronic publishing. It is likely that these will allow the use of colour in published material, and music publishing seems to be an area that is ripe for such enhancement."


Paul G. Ahnert
MUSIKSCHUHLE AHNERT, Altdorf / BRD:

"... es ist mir ein Vergnügen, die farbige Klavierschule zu studieren. Nicht nur für mich, sondern auch ausnahmslos für alle meine Schüler, mit denen ich die farbenfrohe Schreibweise testen konnte. Sowohl Vorschulkinder als auch Tastenspieler, die schon mit der herkömmlichen Notenschrift vertraut sind, sprechen positiv auf die Farben an, ja es ist schwer, mit der Farbmusik aufzuhören, bevor das ganze Buch durchgespielt wurde."


Imme Biedermann
München (In der Sendung LEONARDO - Das Zukunftsmagazin in Deutsche Welle TV):

"Anfangs war ich schon skeptisch, weil ich wollte, das Katharina normal Notenlesen und Klavierspielen lernt, ganz regulär. Dann hat sie sich aber so schwer getan die Noten zu lernen und auch mit Flöte hatten wir das ja - und dann ein Jahr schon Klavier und sie hat noch immer nicht alle Noten gekannt. Durch das Farbsystem hat sie es wirklich schneller gelernt."


Markus Siegrist
Zweisimmen/Schweiz:

"Die in Ihrem Buch aufgezeigten harmonischen Zusammenhänge der Farb- und Musiklehre dürfen unumwunden als wegweisend erachtet werden. Das Arbeiten in dieser erweiterten Dimension der Wahrnehmung erlaubt nun vermutlich das Höchstmaß an Intuition einfließen zu lassen."


Frank Gillmann
(in KEYS - Magazin für Keyboard, Computer und Recording; 4/94):

"Farbmusik-Notierung basiert auf der Idee, jedem Ton innerhalb einer Oktave seine Farbe zuzuordnen. Die Zuordnung erfolgt jedoch nicht willkürlich: Vierzig Oktaven über der Frequenz des Kammertones a (440 Hertz) schwingt eine elektromagnetische Welle im für das menschliche Auge sichtbaren Lichtbereich. Dieses Licht mit der Frequenz 483,79 Billionen Hertz ist gelborange (Wellenlänge 6200 Angström).

Auch die anderen Töne lassen sich frequenzmäßig jeweils einer Lichtfarbe zuordnen. So ergibt sich ein Farbkreis (nach Goethes Farbenlehre), der alle zwölf Töne repräsentiert. In der Farbmusiknotation zeigt dann die Farbe den Ton an, die vertikale Anordnung der Farbbalken die Oktavlage, deren Länge die Tondauer.

Mit farbigen Aufklebern auf Tasten und Griffbrettern lassen sich viele Instrumente zu Farbmusik- Instrumenten verwandeln. Mit diesen Instrumenten ist es dann möglich, nach Farbgefühl zu komponieren, bzw. von den Farben inspiriert zu musizieren. "Die oktavanaloge Töne-Farben-Verbindung", so die Autoren, "bewirkt eine Synthese des Hör- und Sehsinnes: Farbmusik wird "sehend und hörend" geschaffen." Parallel zur Farbmusik werden auch klangtheoretische Grundlagen und wichtige Elemente der Musiklehre wie Intervalle, Tonleitern, Quintenzirkel und Akkorde vorgestellt."


Beate Hiltner-Hennenberg
(in SAMSTAG - Die österreichische Wochenzeitung für die ganze Familie, Nr. 13/98):

"Welcher Klavierschüler träumt nicht einmal davon, endlich dem Drillich des Notenlernens auszuweichen? Lieber heute als morgen das Übungsheft in die Ecke zu schmeißen und trotzdem als strahlender Klaviervirtuose das Publikum zu verzücken.

Frohe Botschaft für alle, die so denken: Es leuchtet ein Silberstreifen am Himmel der Notenlesekunst auf. Das in München ansässige Team von Johannes Paul und Fritz Dobretzberger hatte eine innovative Idee auf diesem Gebiet und setzte diese Schritt für Schritt in die Praxis um.

Ausgehend von der Erkenntnis, daß bereits im Mittelalter die Verbindung von Farben und Klängen bewußt und bekannt war, werteten sie diese Methode in Hinblick auf eine aktuelle und moderne Lehre auf. Die Farbmusik-Notierung basiert auf der Idee, jedem Ton innerhalb der Oktave seine Farbe zuzuordnen...."

In der sogenannten "Chromatik" (griech.: chroma = Farbe) wird eine Oktave in zwölf gleichgrosse Halbtonschritte abgestuft. Das Farb-Ton-Quadrat versinnbildlicht die Chromatik. Es veranschaulicht alle zwölf chromatischen Regenbogen-Zwölftonleitern. Der dreizehnte Farbton in jeder waagrechten und senkrechten Reihe bildet den Oktavton mit dem gleichen Namen und der gleichen Farbe des Grundtones (Zuordnung der Farben zu den Tönen beruhend auf ein a1 = 440 Hz):