Grundlagen
Das Prinzip hinter der Darstellung von Musik als Farbe
Farbmusik übersetzt Musik in Farbe.
Jeder Ton ist eine Schwingung mit einer bestimmten Frequenz. Diese lässt sich bis in den Bereich des sichtbaren Lichts übertragen.
Vom Ton zur Farbe
Verdoppelt sich die Frequenz eines Tons, entsteht die Oktave.
Ein Ton klingt dann gleich – nur höher.
Ein C bleibt deshalb in allen Oktaven ein C.

Wird die Frequenz weiter erhöht, gelangt sie vom Hörbaren in den sichtbaren Bereich des Lichts. Die Zuordnung bleibt dabei erhalten – auch im Farbbereich.

Der Farbkreis
Der Zwölffarbenkreis entspricht der Zwölftonleiter:
Beide teilen eine Oktave in zwölf Schritte.
Rotviolett verbindet den roten mit dem violetten Rand des Farbspektrums und schließt den Kreis.

Sichtbare Musik
Wird Musik in dieses Farbsystem übertragen, entstehen visuelle Strukturen:
• Tonfolgen erscheinen als Farbverläufe
•
Intervalle als Farbabstände
•
Harmonien als Farbkombinationen
Musik wird nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar.
Wiederholungen und Muster werden dabei direkt erkennbar.

Jeder Ton erhält eine eindeutige Farbe. Die Klaviatur wird dadurch zu einer farblich strukturierten Oberfläche.
Bedeutung
Farbmusik macht musikalische Strukturen sichtbar.
Die Darstellung folgt dabei derselben Ordnung wie die Musik selbst.
Zusammenhänge werden dadurch unmittelbar erkennbar.