Farbnoten
Farben statt Hieroglyphen
Grundlagen der grafischen Farbnoten

Ausrichtung
Klaviernoten werden von unten nach oben gelesen.
Dauer
Die senkrechte Länge einer Note entspricht ihrer Dauer.
In obigen Beispiel hat die Viertelnote eine bestimmte Länge, die Achtelnote ist entsprechend halb so lang.
Tonlage
Die Anordnung entspricht der Klaviatur:
< tiefe Töne links | hohe Töne rechts >
Tonhöhe
Zwölf Töne entsprechen zwölf Farben
Oktavtöne haben die gleiche Farbe (→ Details unter Theorie)
Der linke dickere Rand einer Farbnote zeigt auf die entsprechend farbig markierte Taste der Mini-Klaviatur zu Beginn der Notenzeile.
Grauflächen
Grauflächen, die von links oder rechts an die Noten heranreichen, zeigen an, mit welcher Hand gespielt wird.
Sie ersetzen den Bass- und Violinschlüssel der herkömmlichen Notenschrift.
Farbmarken
Die Tasten des Klaviers oder Keyboards können mit Farbmarken entsprechend den Noten gekennzeichnet werden.
Intuitiver Zugang zur Musik
Musik wird nicht über ein erlerntes Zeichensystem erschlossen, sondern unmittelbar zugänglich. Tonhöhe, Lage und Dauer sind direkt sichtbar und ohne zusätzliche Notenschlüssel erfassbar.
Ein Zugang ist ohne Vorkenntnisse möglich — ein erstes einfaches Stück lässt sich in kurzer Zeit direkt vom Blatt spielen.
Mehr als Notation
Farbmusik beschränkt sich nicht auf die Darstellung von Musik. Beim Spielen kann Klang mit Farbe verbunden werden, etwa durch Visualisierung auf dem Bildschirm. So entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen Hören und Sehen.
„Farbmusik […] wird zur Syntax einer intuitiven Kommunikation“
(Michael Kobler)
Easy Keys
Der Farbklavierzyklus vermittelt das Spielen mit Farbnoten Schritt für Schritt. Die Notation ist klar aufgebaut und visuell eindeutig — ohne die Komplexität der klassischen Notenschrift.

Hefte:
•
Easy Keys – Einführung
• Kinderlieder in Farbnoten
• Große Meister in Farbnoten