Theorie der Farbmusik
Töne und Farben gehören unterschiedlichen Bereichen an, lassen sich jedoch über ihre Frequenzen in Beziehung setzen.
Frequenzbereiche
Das Tonspektrum reicht etwa von 20 bis 20.000 Hertz.
Das sichtbare Licht liegt bei etwa 380 bis 760 Billionen Hertz.
Zwischen beiden Bereichen liegen viele Oktaven.

Oktavanalogie
Eine Oktave entsteht durch Verdopplung der Frequenz.
Der Ton klingt gleich – nur höher.
Dieses Verhältnis setzt sich über viele Oktaven fort.
Wird die Frequenz weiter erhöht, gelangt sie in andere Bereiche – bis hin zum sichtbaren Licht.
Die Formel lautet: f × 2n
f = Ausgangsfrequenz
n = Anzahl der Oktavschritte (Verdoppelungen)
So kann jedem Ton eine oktavanaloge Frequenz im Bereich des sichtbaren Lichts zugeordnet werden.
Das Farb-Ton-Quadrat
Die Chromatik teilt eine Oktave in zwölf Halbtonschritte.
Das Farb-Ton-Quadrat zeigt diese zwölf Töne mit ihren Farben.
Von jedem Grundton aus lässt sich ablesen, zu welchen Tönen die einzelnen Intervalle führen.
Der dreizehnte Farbton in jeder waagrechten und senkrechten Reihe entspricht dem Oktavton. Er hat denselben Namen und dieselbe Farbe wie der Ausgangston.

→ Farbton-Quadrat (PDF mit Intervallbezeichnungen)
→ Farbwerte (RGB- und CMYK-Werte zur technischen Umsetzung)